Der Tag lag ruhig über der freien Welt, nur der Wind trug Staub über das Feld. Stony war auf dem Rückweg zur Eternity, als plötzlich ein Ruf die Stille zerschnitt. D
„STONY! Bleib stehen!“
Er drehte sich um.
Joko, Anführer der Titanen, hetzte heran – schwitzend, nervös, deutlich verzweifelt.
„Wir müssen reden! Dringend!“
Stony blieb stehen, die Arme verschränkt. „Mach’s kurz.“
Joko kam näher, schaute sich um, als wolle er sicherstellen, dass niemand zuhört.
„Die laufende GG… wir kommen nicht voran. Die Carnivore Group ist nervös, die Zwerge sind schon weg, und wir… wir brauchen Hilfe. Vielleicht könnte… die Eternity… uns ein bisschen unterstützen? Ein paar
Gebiete? Nur ein kleiner Schub?“
Stony starrte ihn an.
Dann zog er langsam eine Augenbraue hoch – so hoch, als hätte Joko gerade vorgeschlagen, Logains Lieblingsschiff zu polieren.
„Joko… hör genau zu.“
Joko schluckte.
„Wir schenken niemandem etwas.
Nicht den Carnis.
Nicht den Zwergen.
Und ganz sicher nicht den Titanen.“
Joko hob die Hände. „Aber—“
Stony: „NEIN.“
„Nur ein einziges—“
„NEIN.“
Stonys Stimme wurde hart wie der Kern seiner Rüstung.
„Die Eternity kämpft fair.
Wir tragen niemanden. Wir schenken niemandem Siege.
Wir kämpfen unsere Schlachten selbst – so wie jeder andere auch.“
Joko stand da wie ein Krieger, der gerade die Wahrheit schlucken musste.
Kein Mitleid, kein Deal, kein Hintertürchen.
„…verstehe,“ murmelte er schließlich und trat einen Schritt zurück.
„Gut,“ sagte Stony ruhig. „Dann mach jetzt das, was jeder tun sollte: Kämpfen. Nicht fragen.“
Joko nickte kleinlaut, drehte sich um und verschwand in der staubigen Weite.
Stony sah ihm nicht nach.
Er ging weiter – zurück zur Eternity.
Zurück zu denen, die wussten, dass Ehre nichts mit Geschenken zu tun hatte.