Die Nacht war vorüber, der Tag brach an – und mit ihm das unablässige Dröhnen der Schlacht. D
Die Sonne spiegelte sich im Rauch der brennenden Sektoren, während die Funksprüche über die Brücke der Eternity flackerten.
Alexia stand am Sichtfenster, die Hände auf dem Geländer, die Augen fest auf die Front gerichtet. Diesmal war es nicht Marek, der das Wort führte – es war ihre Stimme, die die Lage beschrieb.
„QI lebt,“ sagte sie leise. „Und sie wächst.“
Die Eternity hatte ihre Führung in der QI weiter ausbauen können.
Sektor um Sektor fiel an ihre Truppen.
Was gestern noch Unsicherheit war, wurde heute Zuversicht.
„Sie werden dort immer stärker,“ murmelte Alexia. „Und das ist gut. Denn diese Schlacht wird noch lange dauern.“
Doch während in QI Fortschritte erzielt wurden, tobte an einem anderen Ort das wahre Inferno – die GG-Schlacht.
Die zweite Welle war entfesselt worden, und sie war erbarmungslos.
Die Carnivore Group wurde weit zurückgeschlagen.
Doch der Zorn der ??? war gewaltig.
Zu viel hatten sie in der Nacht zuvor verloren.
Nun kämpften sie wie Besessene.
„Berichte von der Südfront!“ rief ein Offizier.
„Die ??? greifen mit voller Stärke an – vierzig Soldaten!“
Alexia presste die Lippen zusammen. „Und unsere Leute?“
„Fünfundzwanzig,“ kam die Antwort.
Die Kämpfe tobten den ganzen Tag.
Stellungen fielen und wurden wiedererobert.
Mut und Erschöpfung, Sieg und Verlust – alles gleichzeitig.
Am Abend versammelten sich die Generäle.
Niemand sprach zuerst. Dann durchbrach Marek das Schweigen.
„Wir haben tapfer gekämpft. Aber Tapferkeit reicht nicht. Wenn sie mit vierzig kommen, müssen wir vierzig schicken.“
Alexia nickte. „Wir brauchen am Tag mehr Präsenz. Mehr Kampfgeist. Die GGSchlacht ist kurz – zehn Tage nur.“
Rüdiger hob den Blick. „Dann motivieren wir sie. Jeder, der nicht kämpft, soll wissen, dass er der fehlende Teil des Sieges ist.“
Stony grinste müde. „Kein Platz für Schlafmützen.“
Alexia trat vor. „Morgen kämpfen wir mit allem, was wir haben.
Denn solange auch nur einer von uns steht – ist die Eternity nicht gefallen.“